Kompost - das Gold des Gärtners


Was für den Edelsteinsucher der Diamant ist, das ist der Kompost für den Gärtner.


Kompost ist nicht nur ein einfacher Abfallhaufen. Er ist ein wahrer Lebensspender.


Einen Komposthaufen sollte man in jedem Garten anlegen. Es gibt verschiedene Arten von Komposthaufen. Die einfachste Art ist der Lattenkomposter oder ein Komposter aus Drahtgeflecht. Im Baumarkt bekommt man Thermokomposter und Schnellkomposter, die ein schnelleres kompostieren versprechen. Meistens reicht ein Lattenkomposter aber aus.


Kaum einer möchte den Komposthaufen in den Mittelpunkt seines Gartens stellen. Ein schattiges, windstilles Plätzchen unter Bäumen, in der Ecke des Gartens, ist gut geeignet. Hier trocknet der Komposthaufen nicht aus.


Ein Belüftungsrohr aus Kunststoff mit Löchern, senkrecht im Komposthaufen eingebracht, sorgt für die Frischluftzufuhr.



Komosthaufen Erika Hartmann / pixelio.de





Praktisch ist ein Komposter mit zwei bis vier Kammern. In ihm kann Kompost unterschiedlichen Alters lagern und gut umgeschichtet werden.


Der Komposter benötigt Wärme, Luft und Feuchtigkeit. Er benötigt Bodenkontakt, damit Mikroben, Asseln und Regenwürmer in den Kompost gelangen und die Abfälle zu wertvollen Boden verarbeiten können. Damit die Luft gut zirkulieren und keine Staunässe entstehen kann, baut man ihn in mehren Lagen, locker auf.


Alles Organische darf auf dem Komposthaufen. Dazu gehören zum Beispiel: Garten- und Küchenabfälle, Laub, Strauchschnitt, Blätter, Kartoffelschalen, Obst- und Gemüseschalen, Kaffeesatz, Teeblätter, Rasenschnitt und klein geschnittene Äste.


Auf keinen Fall dürfen gekochte Nahrungsmittel auf dem Komposter landen. Ihr Duft könnte Ratten und Ungeziefer anziehen. Auch Unkräuter, kranke Pflanzen und mit Insektiziden, behandelte Pflanzen gehören nicht auf den Kompost.


Kompost wirkt auf verschiedene Art positiv auf den Boden ein. Er ist eine gute Nährstoffquelle. Durch seine enthaltenen Bakterien und Kleinstlebewesen, verbessert er die Bodenstruktur und aktiviert das Bodenleben. Der Komposthaufen bietet auch Nahrung für Vögel und ist Heimstätte für andere Tiere. Komposterde darf nie untergegraben werden. Man gibt sie locker auf den Boden auf oder arbeitet sie leicht in den Boden ein. Nur so kann sie ihre Wirkung entfalten.


Ein guter Komposthaufen riecht nicht unangenehm, sondern er duftet eher nach „Wald“.

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