Spezialdünger für Rosen (Rosendünger)


Die Königin der Blumen ist zwar zweifellose eine Zierde für jeden Garten, aber auch sensibel und anfällig. Bei der Düngung von Rosen geht es darum, die Widerstandskraft gegen Pilze, Läuse und Krankheiten zu stärken und gleichzeitig die Blütenbildung zu fördern. Ein spezieller Rosendünger ist optimal auf den Nährstoffbedarf von Rosen abgestimmt.

Die Zusammensetzung eines Rosendüngers


Wie fast alle Düngemittel besteht auch Rosendünger hauptsächlich aus Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K), allerdings in einem an die Bedürfnisse der Rosen angepassten Verhältnis: Der Stickstoffanteil ist gegenüber einem Universaldünger etwas reduziert, da Rosen sonst zu schnell wachsen, statt intensiv zu blühen. Optimal geeignet sind deshalb Dünger, bei denen die NPK-Anteile recht nah beieinander liegen, etwa 6-5-6, 7-6-8 oder auch 9-6-12. Neben den Hauptbestandteilen sollte ein guter Rosendünger auch Magnesium, Eisen, Kupfer, Bor, Mangan, Molybdän und Zink mitbringen. Die Anteile von Magnesium und Eisen dürfen dabei etwas erhöht sein. Kupfer tötet Pilze und sollte bei der Düngung der mehltau-anfälligen Rosen deshalb nicht fehlen.


Wann düngt man womit?


Welchen Dünger man verwendet, hängt von der individuellen Situation sowie vom richtigen Zeitpunkt ab. Grundsätzlich düngt man Beetrosen zweimal jährlich, einmal zu Beginn der Wachstumsperiode,

Rosendünger für Rosenw






einmal nach der ersten Blüte, jedoch spätestens Ende Juli, da sonst die frisch ausgebildeten Triebe nicht mehr ausreichend verholzen, um den Winter zu überstehen.

Junge Rosenbeete


Bei der Neuanlage eines Rosenbeetes sollte auf Dünger verzichtet werden, allenfalls kann man einige Maßnahmen zur Bodenverbesserung ergreifen, etwa das Einarbeiten von Kompost. Junge Beetrosen sollten im ersten Jahr ausschließlich organischen Dünger erhalten, denn diese können noch recht empfindlich auf die verschiedenen Salze mineralischen Düngers reagieren.

Ältere Rosenbeete


Rein organischer Rosendünger empfiehlt sich ebenfalls für die erste Düngung älterer Beetrosen im Frühjahr, denn dieser setzt seine Nährstoffe in der Regel über einen längeren Zeitraum hinweg frei, sodass die Rosen bis zur zweiten Düngung ausreichend versorgt sind. Die zweite Düngung kann dann mit einem organisch-mineralischen Kombi-Präparat erfolgen, um den Rosen schnell eine größere Menge Nährstoffe zur Verfügung zu stellen und sie so zu einer weiteren Blütenbildung anzuregen. Dabei sollte man sich jedoch unbedingt an die Empfehlungen auf der Verpackung halten, um Überdüngung zu vermeiden.

Rosen im Kübel


In einem Kübel ist die Nährstoffsituation meist eher schlecht, es empfiehlt sich daher, über die gesamte Wachstumsperiode hinweg kontinuierlich zu düngen. Am einfachsten geht das mit wasserlöslichem oder flüssigem Rosendünger, der dem Gießwasser zugesetzt wird; als Alternative kommen auch spezielle Langzeit-Rosendünger in Frage.

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