Urgesteinsmehl bzw. Gesteinsmehl


Urgesteinsmehl oder Gesteinsmehl ist, wie der Name bereits vermuten lässt, zermahlenes Gestein, das zur Bodenverbesserung in die Erde eingebracht wird. Ob es sich um Gesteinsmehl oder Urgesteinsmehl handelt, hängt vom Ausgangsmaterial ab: Bei Urgesteinsmehl ist das meist Basalt, Diabas oder Granit, Gesteinsmehl kann auch aus Quarzit, Schiefer, Syenit oder anderen Gesteinen bestehen.

Die Inhaltsstoffe von (Ur-)Gesteinsmehl


Durch das Gesteinsmehl werden Silikate und Felsspat in den Boden eingebracht. Verwittern diese, reichern sie dabei den Boden mit Eisen, Mangan, Kalium, Calcium und Natrium an. Außerdem bringt Gesteinsmehl, abhängig vom Ausgangsmaterial, zum Beispiel folgende Spurenelemente mit:

- Mangan
- Kupfer
- Molybdän
- Bor
- Kieselsäure
- Kobalt
- Zink
- Nickel

Für den Profi- oder Hobbygärtner ist nicht zuletzt der Calciumgehalt wichtig: Für Böden mit einem von Natur aus sauren Milieu und geringem Calciumgehalt, wie es vor allem Sandböden häufig aufweisen, sollte ein alkalisches Gesteinsmehl mit hohem Calcium-Anteil verwendet werden, etwa Diabas-Urgesteinsmehl.

Mit Urgesteinsmehl als Bodenhilfsstoff düngen weber.advisory / pixelio.de

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Ist im Boden hingegen bereits viel Calcium vorhanden, wie man bei Tonböden, Lehmböden oder Lößböden fast immer annehmen darf, eignet sich ein saures Gesteinsmehl aus Basalt oder Granit besser. Auch für Moorbeetpflanzen wie Rhododendren, Azaleen oder Eriken sollte man besser ein saures Gesteinsmehl verwenden.

Was bewirkt Urgesteinsmehl im Boden?


Gesteinsmehl reichert den Boden mit verschiedenen Mineralstoffen und Spurenelementen an. Diese fördern einerseits den Zellaufbau sowie die Blüten- und Fruchtbildung von Kulturpflanzen, stellen aber andererseits auch Nährstoffe für im Boden lebende Mikroorganismen dar. Außerdem fördert Gesteinsmehl den Humusaufbau und verbessert die Krümelstruktur des Bodens, sodass Blüh- und Nutzpflanzen ihn besser durchwurzeln können. Auch die Durchlüftung und Wasserhaltefähigkeit des Bodens lässt sich durch Gesteinsmehl verbessern.

Wie wendet man Gesteinsmehl an?


Man kann das Gesteinsmehl ganz simpel auf den Gartenboden ausstreuen, muss dabei allerdings mit erheblicher Staubbildung rechnen. Viele Gärtner nutzen deshalb lieber die Möglichkeit, das Gesteinsmehl unter Zugabe von Wasser auszubringen. Anschließend wird es grob eingeharkt.

Sehr beliebt ist auch die Variante, mit dem Gesteinsmehl den Kompost anzureichern, denn es fördert nicht nur die Verrottung, sondern bindet auch Gerüche. Das Gesteinsmehl gelangt dann ganz unkompliziert in den Gartenboden, indem der Kompost ausgebracht wird.

Außerdem ist es möglich, das Gesteinsmehl zusammen mit Pflanzenjauchen oder Pferdemist anzuwenden: Auch hier bewähren sich seine geruchsbindenden Eigenschaften; gleichzeitig handelt es sich um eine sehr effiziente Kombination von bodenverbessernden Maßnahmen.

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