Wie entsteht Wurmhumus?


Das, was Regenwürmer aber auch Kompostwürmer produzieren und ausscheiden, bezeichnet man als Wurmhumus oder Wurmerde. Diese Erde kann nur in einem lang andauernden Prozess entstehen, außerdem muss Voraussetzung sein, dass genügend Nahrung aufgenommen wurde. Diese kann bei den Kompostwürmern sogar die Menge ihres eigenen Gewichts pro Tag bedeuten. Trotzdem ist die Entstehung von Wurmhumus langatmig und das wertvolle Endprodukt für den Gärtner deshalb rar. Es kann zwar nicht nur im eigenen Garten produziert werden lassen, sondern auch gekauft werden, doch ist der Erwerb von Wurmhumus nicht gerade billig, vor allem wenn es sich um gesiebten Wurmhumus ohne Erde handelt, der auch als Vermikompost bezeichnet wird.

Lohnt sich der Einsatz von Wurmhumus?


Doch der Einsatz von Wurmhumus lohnt sich, er sorgt für ein besseres Pflanzenwachstum und verbessert auf komplett natürliche Art und Weise und ohne künstliche Zusätze oder Inhaltsstoffe die Qualität und Fruchtbarkeit des Bodens. Der Regenwurm oder Kompostwurm nimmt organische Stoffe oder Materialien im Boden auf, verarbeitet sie und sorgt gleichzeitig für das für den Garten so wichtige bioorganische Material, das mit dem Wurmhumus oder Wurmtee geliefert wird (Ausscheidung des Wurms).

Regenwurm - für guten Kompost M.Großmann / pixelio.de

Wurmhumus Versand


Auf www.wurmwelten.de können Wurmhumus online bestellt werden



Kompostwürmer Versand




Die Besonderheit: diese Ausscheidung ist sowohl geruchlos als auch sauber und in lockerer Form vorhanden. Das Endprodukt ist bei Regen- und Kompostwürmern bis auf kleinere, zu vernachlässigende Zusammensetzungen, die im Labor untersucht wurden, gleich. Nur der Verarbeitungsprozess vom organischen zum bioorganischen Material unterscheidet sich: während der Regenwurm in erster Linie Erde an sich vertilgt - mit allem was darin enthalten ist - hat sich der Kompostwurm vorwiegend auf die bloßen organischen Stoffe spezialisiert. Auch die Menge, die der Kompostwurm zu sich nimmt, ist deutlich höher als die des Regenwurms. Wichtig machen den Wurmhumus beider Würmer jedoch die Enzyme und symbiotischen Mikroorganismen, die in einer großen Zahl darin enthalten sind und dem Gärtner besonders bei seiner Arbeit unter die Arme greifen, da hiermit auf natürliche Weise giftige Stoffe entfernt werden und Mineralien in den Boden kommen.

Nutzen für den Boden


Außerdem werden so ausgetrocknete und ausgelaugte Böden wieder fit gemacht. Natürlich wäre dies zum Beispiel auch durch den Einsatz von speziellen Düngemitteln oder aber die Verwendung von Bakterien möglich, doch besteht hier die Gefahr, dass die zur Verfügung gestellten Nährstoffe schnell wieder aus dem Boden ausgewaschen werden, während der Wurmhumus sie zwar langsam, aber dafür nachhaltig liefert.

Aber Wurmhumus ist nicht nur gut für den Boden selbst und lässt Pflanzen schöner wachsen und aussehen, er stärkt sie überdies. So werden Bäume und Sträucher beispielsweise robuster gegen Krankheiten, da die Außenwände gestärkt werden und die Abwehr gegen Schädlinge immer erfolgreicher wirkt. Hier verwenden sogar Profi-Gärtner den Wurmhumus statt normaler Erde und bedecken den Boden um die Pflanze, um diese zu stärken. Zu erwähnen ist auch, dass dank Wurmhumus empfindliche Pflanzen eine ausgeglichenere Nährstoffzufuhr erhalten und Reifezeiten sogar verkürzt werden können.

Wurmhumus - Fazit


Die Eigenschaften von Wurmhumus sind neben seinem großen Gehalt an Nährstoffen auch, dass diese Erde besonders locker ist, krümelig und die für die Pflanzen so wichtige Wasseraufnahme und die Fähigkeit, Wasser zu speichern, vorhanden ist.

Wie bereits erwähnt, können Kompostwürmer käuflich erworben werden oder aber selbst im eigenen Garten gezüchtet werden. Da sie zwar robust, aber kälteempfindlich sind, ist dies jedoch erst ab einer Temperatur von etwa 15 Grad möglich, deshalb muss dies über die wärmeren Monate über die Bühne gehen und möglichst in Gegenden, in welchen die Nächte auch im Frühjahr und Sommer nicht ganz so kühl werden. Kompostwürmer sollten in großer Anzahl zur Verfügung stehen, damit die Vermehrung entsprechend schnell geschieht. Außerdem gibt es zahlreiche Feinde, die die Kompostwürmer haben. Dazu gehören zum Beispiel Nagetiere wie die Maus oder der Maulwurf, die sich gerne im Komposthaufen einnisten und täglich mehrere Gramm Regenwürmer fressen, was dem Gärtner oder Gartenbesitzer wiederum Kopfzerbrechen bereiten dürfte. Besser ist daher die Zucht von Kompostwürmern in speziellen Wurmfarmen. Sie bestehen aus recyceltem Plastik und bieten daher einen Schutz vor Feinden.

Noch mehr Interessantes:





Copyright www.Dünger-Info.de
Impressum | Webtipp: