Spezialdünger für Zitrusfrüchte


Zitronen- und Orangenbäumchen können sich zwar auch in unseren Breiten gut entwickeln; dennoch sollte man bedenken, dass Zitrusfrüchte keine heimischen Sorten sind. Deswegen tun sie sich meist etwas schwerer mit dem gesunden Wachstum und benötigen Unterstützung durch ein Düngemittel. Spezielle Zitronendünger sind an die Bedürfnisse von Zitronenbäumen angepasst, lassen sich aber auch gut für Orangen- und Mandarinenbäumchen sowie weitere Zitrusfrüchte verwenden.

Die optimale Zusammensetzung eines Zitronendüngers


Zitronenbäume und andere Zitrusfrüchte benötigen einen Drei-Komponenten-Dünger aus Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) – denjenigen Bestandteilen also, die die Basis der meisten Düngemittel bilden. Stickstoff sorgt für ein gesundes Wachstum, Phosphat unterstützt die Bildung von Blüten und Früchten, Kalium schließlich stärkt die Widerstandskraft der Pflanze, ermöglicht die Holzbildung und sorgt für ein stabiles Zellwachstum.

Das Verhältnis von Stickstoff, Phosphor und Kalium


Was spezielle Zitronendünger von herkömmlichen Volldüngern unterscheidet, ist insbesondere das Verhältnis der drei Hauptbestandteile zueinander, wie sie auf der Verpackung angegeben sind.

Tropische Zitruspflanzen düngen Rosel Eckstein / pixelio.de





Den größten Anteil sollte der Stickstoff ausmachen, der Kalium-Anteil sollte gleich groß oder etwas kleiner sein. Wichtig ist vor allem, dass der Anteil von Phosphor gegenüber den anderen beiden Bestandteilen deutlich reduziert ist. Empfehlenswert sind beispielsweise NPK-Anteile von 10-4-10 oder auch 6-3-6. Das Verhältnis der einzelnen Bestandteile zueinander ist dabei wichtiger als die absoluten Zahlen.

Weitere Inhaltsstoffe


Stickstoff, Phosphor und Kalium sind lediglich die Hauptbestandteile eines hochwertigen Zitronendüngers. Wünschenswert für eine komplette Versorgung von Zitrusfrüchten sind außerdem Kalium, Magnesium sowie folgende Spurenelemente: - Eisen
- Mangan
- Zink
- Kupfer
- Bor
- Molybdän

Der Anteil an Spurenelementen kann bei einem Zitronendünger durchaus etwas höher liegen als bei Universaldüngern, um die Bildung von Früchten optimal zu unterstützen. Insbesondere Eisen darf gern reichlich vorhanden sein.

Mineralischer oder organischer Dünger?


Zitronendünger ist sowohl auf mineralischer als auch auf organischer Basis sowie als Mischung aus beiden Quellen zu haben. Welcher bevorzugt wird, ist Geschmackssache: Mineralsalze können zwar eher als organische Dünger Schäden durch Überdüngung hervorrufen, insbesondere bei kalten und inaktiven Wurzeln; solange man sich jedoch an die Dosierungsanleitung hält, sollten keine Schäden vorkommen. Bei vorgeschädigtem Wurzelwerk kann es bei mineralischen Düngern aber sinnvoll sein, das Düngemittel stärker zu verdünnen und dafür öfter anzuwenden als auf der Verpackung angegeben: Damit wird der Dünger wesentlich milder und die Zitruspflanze kann ihn besser verwerten.

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